Presse
Solarenergie – wie profitieren Bürger?
SPD setzt Wahlthemen und kürt Kandidaten
Salzhemmendorf (gök). Die Arbeit in der ungewohnten Opposition sei gut und kon-struktiv gewesen, lautete der Tenor des SPD-Gemeindeverbands bei der jüngsten Mitgliederversammlung. Während der Ausbau der Kindertagesstätten dank Fördermitteln zügig mit der Mehrheitskoalition umgesetzt werden konnte, so Gemeindeverbandsvorsitzender Karl-Heinz Grießner, fehle es dennoch an Maßnahmen zur Straßensanierung und zur Unterhaltung kommunaler Gebäude. Der Umgang mit neuen Biogasanlagen sei zu sorglos, die Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs könne besser sein. Bedenklich sei die Personalsituation in der Verwaltung. „Es dürfen nicht zu viele Aufgaben auf Vereine delegiert werden“, sagte Grießner.
Aufgrund des demografischen Wandels müsse die Siedlungsstruktur auf der politischen Agenda stehen. Dazu sollten Dienstleistungen in der Fläche und nicht nur zentral angeboten werden; verstärkt werden müsse auch die Seniorenarbeit. Auch die Grundschulen und die KGS Salzhemmendorf seien aufgrund sinkender Schülerzahlen Themen für die politische Arbeit. Auf Kritik stößt bei den SPD-Politikern der Hochwasserschutz. Hier sieht die SPD Bürgermeister Martin Kempe in der Pflicht, die Problemlösung voranzutreiben. Ärgerlich sei zudem, dass sich die Gemeinde Salzhemmendorf zwar mit dem Solar-Preis und regenerativen Energien rühme, aber sich für die Bürger selbst kein finanzieller Vorteil daraus ergebe. Hier gelte es, neue Ideen zu entwickeln.
Der Gemeindeverband bestätigte die Wahllisten für Gemeinderat und Ortsräte. Als SPD-Spitzenkandidat für den Gemeinderat geht Walter Kramer ins Rennen.













